Nachdem in der letzten Nacht die große Fastfood-Kette Burgerking ihre Website relauncht hat, gibt es einen kleinen Seitenhieb gegen InternetExplorer-6-Nutzer.
Das IE6-No-More-Banner gibt es ja schon auf diversen vielen kleinen BlogsWebseiten, aber endlich traut sich auch mal eine große Firma an das Thema:

Ich hoffe, dass in Zukunft alle gut besuchten Webseiten so einen Banner besitzen und so aussehen. Alle Webentwickler werden es den Usern danken, für diesen Browser nicht mehr unzählige Workarounds einbauen zu müssen.

Burgerking Website nach dem Relaunch
PS. Das neue Design gefällt mir ziemlich gut, vor allem weil die Website nun nicht mehr Flash-Only ist.
#1 von Andreas Rodler am 1. September 2009
Yeah, stopfen wir alles mit Layern, Bannern usw voll und die Leute die am Firmenrechner nur IE6 haben können neben dem Kampf mit dem Proxy auch noch den Kampf gegen die Webseiten starten …..
#2 von mthie am 2. September 2009
Sorry, aber das seh ich anders.
Jede Firma, die nicht alle Sicherheitsupdates macht, sollte sich mal überlegen, welchen Schaden sie bei sich selbst anrichtet. Sobald du auch nur eine Komponente hast, die lückenhaft ist, können das nicht Fremdprogramme wie Antiviren-Software o.ä. wieder gut machen. Außerdem kann mir KEIN Admin weismachen, dass sein Netzwerk zu 100% sicher ist. Das kann man nur behaupten, wenn man den Netzstecker zieht (aber dann braucht man keinen IE6).
Programme, die eine Browserkomponente benutzen und nur mit dem IE6 funktionieren können auch aktualisiert werden. Wenn das angeblich zu teuer ist, kann man ja mal ausrechnen, was es kostet, wenn jemand durch eine IE6-Lücke an die Firmengeheimnisse kommt und was dieser Schaden dann für die Firma bedeutet.
Und wenn ein Admin einfach nur zu faul dazu ist, seine Kisten zu updaten, gehört er eh entlassen.
Heute ist es einfach nicht mehr notwendig, den IE6 noch einzusetzen. Und da der Mensch nur durch Schmerzen lernt, muss man die Leute (und in Firmen vor allem die Vorstände) halt penetrant mit Bannern nerven, damit die endlich mal beim Admin aufschlagen und ihm klar machen, dass er verdammt alte Software im Einsatz hat (was viele Chefs einfach nur nicht wissen).
#3 von mlie am 2. September 2009
Kleiner Seitenhieb ist gut… das ist ja schon ein Wink mit einer ganzen Zaunfabrik.
Aber gut so, auf diese Weise werden unfähige Administratoren in den Firmen mal drauf hingewiesen, dass sie die letzten 8 Jahre den Anschluss verpasst haben.
Und vielleicht glauben auch Privatleute endlich mal, dass Sie da ein gefährliches Experiment durchführen, sich mit musealer Software in so gefährlichen Gegenden wie dem Internet rumzutreiben, wenn eine große Seite wie BK sie da dezent drauf hinweist.
Sollte jemand in einer Firma ernsthaft noch den IE 6 einsetzen müssen, dann sollte man dem ERP-Hersteller mal dezent auf den Fuß treten, in das Pflichtenheft gehört einfach der Eintrag “- unter Firefox (Windows und Linux) lauffähig”, dann ist antike ERP-Software auch kein Problem mehr.
Mthie, bitte weiterhin die Augen aufhalten bei prominenten Seiten, die den User auf Mißstände hinweisen und hier bloggen.
#4 von Andreas Rodler am 2. September 2009
Es gibt genug Sauteure eingekaufte Intranettools die vor Jahren gekauft wurden, seitdem nicht mehr geändert werden aber unbedingt gebraucht werden … Das ist das größte Problem
#5 von mthie am 2. September 2009
Dadurch wirds ja aber nicht automatisch richtiger, oder?
#6 von Andreas Rodler am 2. September 2009
Das hab ich nie behauptet dass ich es richtig finde, ich finds halt nur für die Enduser scheiße. Dass es grundsätzlich falsch is noch den IE6 zu verwenden ist eh klar ..
#7 von HASENFARM am 23. September 2009
Eine gelungene Umsetzung. Ich verfolge im ersten Schritt eine nicht ganz so auffällig Variante. Siehe: http://www.hasen-farm.de/2009/09/09/umgang-mit-dem-internet-explorer-anwender/